Zunterkopf & Tauern – eine Gipfeltour am Plansee in Tirol
Wer seinen Urlaub in Füssen oder im Allgäu verbringt und eine anspruchsvolle Bergtour in Tirol sucht, findet rund um den Plansee beeindruckende Gipfeltouren.
Eine besonders abwechslungsreiche Gipfeltour am Plansee führt auf den Zunterkopf mit 1.811 Metern und anschließend weiter zum Tauern mit 1.841 Metern.
Die Tour verbindet Waldwege, felsige Bergpassagen und beeindruckende Ausblicke auf den Plansee, den Heiterwanger See und die umliegende Tiroler Bergwelt.
Tourdaten auf einen Blick
Parken am Plansee
Am Ausgangspunkt bei der St.-Hubertus-Kapelle gibt es Parkmöglichkeiten. Die Parkgebühr beträgt aktuell 6 € pro Auto und Tag.
Stand: September 2026
Wichtig: Für den Parkautomaten am besten Kleingeld oder eine Girokarte dabeihaben.
Start der Gipfeltour am Plansee
Vom Ausgangspunkt am Plansee führt der Weg zunächst durch den Wald und direkt bergauf.
Mit zunehmender Höhe wird der Weg steiler und der Untergrund unebener. Die Wanderung am Plansee verlangt bereits auf diesem ersten Abschnitt Trittsicherheit und Kondition.
Die Orientierung ist dabei relativ unkompliziert.
Auch klappbare Wanderstöcke können auf diesem Abschnitt gute Begleiter sein.
Erste Ausblicke auf den Plansee
Nach dem Aufstieg durch den Wald wird die Aussicht langsam immer schöner.
Und dann liegt er plötzlich vor einem – der Plansee.
Nach dem bisherigen Aufstieg bietet sich hier eine erste längere Pause an. Eine kleine Brotzeit, ein paar Fotos und einfach den Blick über den See und die umliegenden Berge genießen.
Hier musste ich einfach kurz anhalten und die Aussicht in aller Ruhe genießen, bevor ich zum Gipfelkreuz weiterging, wo schon einige Leute waren.
Gerade wegen des traumhaften Panoramas über den Plansee lohnt sich die Wanderung zum Zunterkopf und zur Tauernspitze.
Von hier aus ist das Gipfelkreuz des Zunterkopfs bereits zu sehen.
Der erste Gipfel ist also schon vor Augen. Gleichzeitig wird deutlich, dass der anspruchsvollere Teil der Gipfelwanderung in Tirol erst noch bevorsteht.
Nach der Pause geht es weiter. Der Weg wird nun zunehmend felsiger und steiler.
Aufstieg zum Zunterkopf
Mit jedem weiteren Höhenmeter verändert sich der Charakter der Bergtour am Plansee.
Die Waldpassagen werden weniger und das felsige Gelände nimmt immer mehr Raum ein. Der Aufstieg führt über steinige und teilweise steile Abschnitte weiter nach oben.
Gleichzeitig wird die Aussicht immer beeindruckender.
Der Plansee liegt zunehmend tiefer und die Perspektive auf die umliegende Bergwelt verändert sich mit jedem Höhenmeter.
Nach rund 2 Stunden und 16 Minuten reiner Gehzeit ist schließlich der erste Gipfel erreicht.
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Zunterkopf – 1.811 Meter
Doch der Zunterkopf ist bei dieser Gipfeltour am Plansee nur der erste Gipfel.
Denn vom Zunterkopf aus fällt der Blick bereits auf das nächste Gipfelkreuz – den Tauern mit 1.841 Metern.
Die Gipfeltour geht also weiter.
Vom Zunterkopf weiter zur Tauernspitze
Vom Zunterkopf auf 1.811 Metern geht es weiter zur Tauernspitze auf 1.841 Metern.
Direkt nach dem Zunterkopf verändert sich der Weg.
Der Weg wird schmaler und führt teilweise direkt an den Felsen entlang. Der Untergrund ist steinig und an manchen Stellen liegt loses Geröll.
Der Plansee liegt inzwischen tief unter uns und begleitet uns auf diesem Abschnitt weiterhin.
Der Weg zum zweiten Gipfel -Tauernspitze 1841m
Wir gehen weiter durch die Latschen und über die felsigen Passagen.
Dann sehen wir hinter uns plötzlich das Gipfelkreuz des Zunterkopfs.
WOW!!!
In diesem Moment wird mir erst richtig bewusst, welchen Weg wir bereits zurückgelegt haben. Der erste Gipfel liegt hinter uns – und vor uns wartet der zweite.
Die letzten Meter zum Tauernspitze
Die letzten Meter verlangen noch einmal volle Konzentration.
Der Weg bleibt felsig und teilweise schmal. Jeder Schritt wird bewusst gesetzt, während das Gipfelkreuz des Tauern auf 1.841 Metern immer näher kommt.
Und gleichzeitig ist da dieses Gefühl:
Gleich ist auch der zweite Gipfel geschafft.
Nach dem langen Aufstieg steigt die Vorfreude immer mehr.
Tauern – 1.841 Meter
Geschafft.
Der Tauern auf 1.841 Metern ist erreicht.
Verschwitzt, müde und gleichzeitig unglaublich glücklich stehen wir am zweiten Gipfel dieser Tour.
Und dann liegt dieses Panorama vor uns.
Links der tiefblaue Plansee, rechts der Heiterwanger See.
Nach dem langen und teilweise anspruchsvollen Aufstieg ist dieser Ausblick ein ganz besonderer Moment.
Zwei Seen gleichzeitig von oben zu sehen, macht diesen Gipfelblick zu einem der eindrucksvollsten Momente der gesamten Tour.
Ein Gipfel ganz für uns
Meine Freundin und ich haben die Tauernspitze auf 1.841 Metern ganz für uns allein. Kein Trubel, keine Menschenmassen – nur die Berge und der traumhafte Blick auf den Plansee und den Heiterwanger See.
Nach dem langen Aufstieg ist dieser Moment die schönste Belohnung für die vielen Höhenmeter.
Der Rückweg vom Tauernspitze – länger als gedacht
Für den Rückweg entscheiden wir uns, nicht denselben Weg zurückzugehen. Wir wollen die Rundtour komplett machen und einen anderen Weg kennenlernen.
Im Nachhinein hätten wir uns das allerdings anders überlegt.
Die gesamte Tour umfasst 10 Kilometer und rund 1.097 Höhenmeter. Insgesamt sind wir mehr als sieben Stunden unterwegs.
Vor allem auf dem Rückweg merke ich, dass die Kräfte langsam weniger werden.
Gut, dass ich meine Bergschuhe und meine Kompressionsstrümpfe anhabe. Auf dem teilweise steinigen und unebenen Untergrund geben sie mir deutlich mehr Stabilität. Auch die Wanderstöcke sind jetzt eine gute Unterstützung.
Wasser und Brotzeit hatte ich eigentlich ausreichend dabei. Trotzdem merke ich bei dieser langen und anstrengenden Wanderung am Plansee, dass mir unterwegs irgendwann zusätzliche Energie fehlt.
Für die nächste Bergtour werde ich deshalb zusätzlich Energy Gels einpacken. Gerade bei einer Tour mit vielen Höhenmetern möchte ich meine Energie unterwegs besser auffüllen, bevor die Kräfte zu stark nachlassen.
Vor allem die letzte Stunde wird noch einmal richtig anstrengend. Nach zwei Gipfeln und so vielen Höhenmetern zieht sich der letzte Abschnitt noch einmal ordentlich.
Am Ende sind wir einfach froh, wieder unten angekommen zu sein.
Müde, verschwitzt, aber glücklich.
Diese Gipfeltour am Plansee bleibt vor allem wegen der beiden Gipfel, des anspruchsvollen Weges und natürlich wegen des unglaublichen Panoramas auf den Plansee und den Heiterwanger See in Erinnerung.
Hallo, ich bin Lenka!
Ich lebe im wunderschönen Allgäu und liebe die Berge, das Wandern und E-Bike-Touren rund um Füssen.
Lass dich inspirieren für deinen Allgäu-Urlaub!
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Luxus-Chalet statt Ferienwohnung
Für eine besondere Auszeit würde ich diesmal aber nicht unbedingt ein klassisches Hotel wählen.
Ganz in der Nähe der Füssener Altstadt gibt es die wunderschönen Ziegelberg Chalets.
Schon von außen haben mich die Chalets mit ihrer Kombination aus altem Holz, Naturstein und moderner Architektur angesprochen.
Innen erwartet dich viel Holz, eine hochwertige und gemütliche Einrichtung sowie eine private Wellnessatmosphäre.
Und genau das finde ich nach einer Bergtour besonders schön:
Tagsüber wandern – abends entspannen.
Chalet mit Pool, Sauna und Blick auf Schloss Neuschwanstein
Besonders spannend finde ich das Chalet Schlossblick.
Hier kannst du nach einem aktiven Tag in den Bergen im privaten Wellnessbereich entspannen und sogar einen privaten beheizten Außenpool genießen.
Das absolute Highlight?
Schloss Neuschwanstein anschauen, ohne aufzustehen.
Je nach Chalet kannst du die Aussicht auf die Umgebung direkt aus deinem Zimmer genießen.
Nach einer Wanderung auf die Rote Flüh stelle ich mir das einfach perfekt vor:
Bergschuhe aus.
Dusche.
Sauna.
Ein bisschen entspannen.
Und anschließend gemütlich ins Bett.
Schloss Neuschwanstein – ein Highlight bei deinem Aufenthalt in Füssen
Wenn du schon in Füssen im Allgäu übernachtest, darf natürlich ein Besuch von Schloss Neuschwanstein nicht fehlen.
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Wandern & E-Bike fahren auf eigene Verantwortung:
Ich liebe es, meine persönlichen Erfahrungen und Tourenberichte mit dir zu teilen! Bitte beachte jedoch, dass sich das Wetter, die Wegverhältnisse und die alpinen Bedingungen in den Bergen jederzeit ändern können. Die Durchführung aller Touren erfolgt daher ganz auf deine eigene Verantwortung. Für Verletzungen, Unfälle oder Schäden übernehme ich keine Haftung (soweit gesetzlich zulässig). Bitte schätze deine eigene Kondition und Erfahrung immer realistisch ein und informiere dich vor jedem Start über die aktuellen Bedingungen vor Ort. Bleib sicher da draußen!
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