Zunterkopf & Tauern – eine Gipfeltour am Plansee in Tirol

Wer seinen Urlaub in Füssen oder im Allgäu verbringt und eine anspruchsvolle Bergtour in Tirol sucht, findet rund um den Plansee beeindruckende Gipfeltouren.

Eine besonders abwechslungsreiche Gipfeltour am Plansee führt auf den Zunterkopf mit 1.811 Metern und anschließend weiter zum Tauern mit 1.841 Metern.

Die Tour verbindet Waldwege, felsige Bergpassagen und beeindruckende Ausblicke auf den Plansee, den Heiterwanger See und die umliegende Tiroler Bergwelt.

Gipfelkreuz der Tauernspitze auf 1.841 Metern mit dem Zunterkopf auf 1.811 Metern im Hintergrund am Plansee

Gipfelkreuz am Tauern auf 1.841 m mit Blick zum Zunterkopf auf 1.811 m am Plansee in Tirol

Tourdaten auf einen Blick

Tour
Zunterkopf & Tauern
Region
Plansee, Reutte, Tirol
Zunterkopf
1.811 m
Tauern
1.841 m
Strecke
ca. 10 km
Höhenmeter
ca. 1.097 hm
Tourart
Rundtour

Parken am Plansee

Am Ausgangspunkt bei der St.-Hubertus-Kapelle gibt es Parkmöglichkeiten. Die Parkgebühr beträgt aktuell 6 € pro Auto und Tag.

Stand: September 2026

Wichtig: Für den Parkautomaten am besten Kleingeld oder eine Girokarte dabeihaben.


Start der Gipfeltour am Plansee

Vom Ausgangspunkt am Plansee führt der Weg zunächst durch den Wald und direkt bergauf.

Sonnenschein zwischen den Bäumen auf dem felsigen Wanderweg zum Zunterkopf.

Schon auf den ersten Metern werden Höhenmeter gesammelt. Der Weg verläuft durch einen abwechslungsreichen Bergwald mit Wurzeln, Steinen und immer wieder felsigen Abschnitten.

Mit zunehmender Höhe wird der Weg steiler und der Untergrund unebener. Die Wanderung am Plansee verlangt bereits auf diesem ersten Abschnitt Trittsicherheit und Kondition.

Die Orientierung ist dabei relativ unkompliziert.

Rote Wegmarkierung an einem Baum entlang des Wanderwegs zum Zunterkopf und zur Tauernspitze in Tirol.

Rote Markierungen an Bäumen und Felsen weisen den Weg. Trotzdem lohnt es sich, aufmerksam zu bleiben und immer wieder nach der nächsten Markierung Ausschau zu halten.

Felsiger, steiler Wanderweg mit roten Markierungen und umgestürzten Bäumen bei der Gipfeltour am Plansee in Tirol.

Rote Wegmarkierungen auf der Wanderung zum Zunterkopf.

Auch klappbare Wanderstöcke können auf diesem Abschnitt gute Begleiter sein.


Erste Ausblicke auf den Plansee

Nach dem Aufstieg durch den Wald wird die Aussicht langsam immer schöner.

Und dann liegt er plötzlich vor einem – der Plansee.

Türkisblauer Plansee umgeben von bewaldeten Bergen in Tirol.

Blick auf den Plansee und die Tiroler Bergwelt beim Aufstieg zum Zunterkopf

Nach dem bisherigen Aufstieg bietet sich hier eine erste längere Pause an. Eine kleine Brotzeit, ein paar Fotos und einfach den Blick über den See und die umliegenden Berge genießen.

Lenka beim Wandern mit Blick auf den Plansee in Tirol.

Meine kleine Pause zum Genießen gehört bei jeder Wanderung einfach dazu

Hier musste ich einfach kurz anhalten und die Aussicht in aller Ruhe genießen, bevor ich zum Gipfelkreuz weiterging, wo schon einige Leute waren.

Gerade wegen des traumhaften Panoramas über den Plansee lohnt sich die Wanderung zum Zunterkopf und zur Tauernspitze.

Von hier aus ist das Gipfelkreuz des Zunterkopfs bereits zu sehen.

Gipfelkreuz auf einem felsigen Berggipfel bei der Wanderung zum Zunterkopf in Tirol.

Blick auf das Gipfelkreuz des Zunterkopfs auf 1.811 Metern

Der erste Gipfel ist also schon vor Augen. Gleichzeitig wird deutlich, dass der anspruchsvollere Teil der Gipfelwanderung in Tirol erst noch bevorsteht.

Nach der Pause geht es weiter. Der Weg wird nun zunehmend felsiger und steiler.

Aufstieg zum Zunterkopf

Mit jedem weiteren Höhenmeter verändert sich der Charakter der Bergtour am Plansee.

Die Waldpassagen werden weniger und das felsige Gelände nimmt immer mehr Raum ein. Der Aufstieg führt über steinige und teilweise steile Abschnitte weiter nach oben.

Gleichzeitig wird die Aussicht immer beeindruckender.

Der Plansee liegt zunehmend tiefer und die Perspektive auf die umliegende Bergwelt verändert sich mit jedem Höhenmeter.

Nach rund 2 Stunden und 16 Minuten reiner Gehzeit ist schließlich der erste Gipfel erreicht.

Gipfelpause am Zunterkopf mit Blick auf den türkisblauen Plansee und die Tiroler Berge.

Glücklich am Gipfel des Zunterkopfs

Der Gipfel des Zunterkopfs auf 1.811 Metern ist erreicht. Nach dem anspruchsvollen Aufstieg ist jetzt erstmal Zeit für eine wohlverdiente Stärkung – mit beeindruckendem Blick auf den Plansee und die umliegende Tiroler Bergwelt.

Proteinriegel als kleine Stärkung bei der Gipfelpause am Zunterkopf mit Blick auf den Plansee.

Ein Proteinriegel gehört bei einer Gipfeltour für mich einfach dazu.

Lenka am Gipfelkreuz des Zunterkopfs auf 1.811 Metern in Tirol.

Das Gipfelkreuz des Zunterkopfs auf 1.811 Metern ist erreicht.

Doch der Zunterkopf ist bei dieser Gipfeltour am Plansee nur der erste Gipfel.

Denn vom Zunterkopf aus fällt der Blick bereits auf das nächste Gipfelkreuz – den Tauern mit 1.841 Metern.

Die Gipfeltour geht also weiter.


Vom Zunterkopf weiter zur Tauernspitze

Vom Zunterkopf auf 1.811 Metern geht es weiter zur Tauernspitze auf 1.841 Metern.

Direkt nach dem Zunterkopf verändert sich der Weg.

Felsiger Wanderweg zwischen Latschen auf der Gipfeltour vom Zunterkopf zur Tauernspitze

Der Wald ist hier bereits vorbei und es geht durch dichte Latschen und über felsige Passagen.

Der Weg wird schmaler und führt teilweise direkt an den Felsen entlang. Der Untergrund ist steinig und an manchen Stellen liegt loses Geröll.

Der Plansee liegt inzwischen tief unter uns und begleitet uns auf diesem Abschnitt weiterhin.


Der Weg zum zweiten Gipfel -Tauernspitze 1841m

Wir gehen weiter durch die Latschen und über die felsigen Passagen.

Schmaler Bergpfad durch Latschen mit felsigem Gipfel und Bergpanorama in Tirol.

Mal führt der Weg direkt am Felsen entlang, mal öffnet sich der Blick weit über die umliegenden Berge.

Dann sehen wir hinter uns plötzlich das Gipfelkreuz des Zunterkopfs.

WOW!!!

Gipfelkreuz des Zunterkopfs auf einem felsigen Berggipfel in Tirol.

Das Gipfelkreuz des Zunterkopfs auf 1.811 Metern – der erste Gipfel unserer Tour.

In diesem Moment wird mir erst richtig bewusst, welchen Weg wir bereits zurückgelegt haben. Der erste Gipfel liegt hinter uns – und vor uns wartet der zweite.

Die letzten Meter zum Tauernspitze

Die letzten Meter verlangen noch einmal volle Konzentration.

Der Weg bleibt felsig und teilweise schmal. Jeder Schritt wird bewusst gesetzt, während das Gipfelkreuz des Tauern auf 1.841 Metern immer näher kommt.

Und gleichzeitig ist da dieses Gefühl:

Gleich ist auch der zweite Gipfel geschafft.

Nach dem langen Aufstieg steigt die Vorfreude immer mehr.

Wanderin auf dem felsigen Weg zur Tauernspitze mit dem Zunterkopf im Hintergrund.

Vor mir liegt die Tauernspitze, während hinter mir der erste Gipfel unserer Tour, der Zunterkopf, zurückliegt.

Tauern – 1.841 Meter

Geschafft.

Der Tauern auf 1.841 Metern ist erreicht.

Wanderin am Gipfelkreuz der Tauernspitze auf 1.841 Metern mit Bergpanorama in Tirol.

Der Tauern auf 1.841 Metern ist erreicht. Ein unvergesslicher Moment am zweiten Gipfel unserer Tour mit traumhaftem Bergpanorama.

Verschwitzt, müde und gleichzeitig unglaublich glücklich stehen wir am zweiten Gipfel dieser Tour.

Und dann liegt dieses Panorama vor uns.

Links der tiefblaue Plansee, rechts der Heiterwanger See.

Wanderin auf dem felsigen Weg zur Tauernspitze mit Panoramablick auf den Plansee und den Heiterwanger See in Tirol.

Dazwischen die beeindruckende Bergwelt rund um Reutte und den Plansee.

Nach dem langen und teilweise anspruchsvollen Aufstieg ist dieser Ausblick ein ganz besonderer Moment.

Zwei Seen gleichzeitig von oben zu sehen, macht diesen Gipfelblick zu einem der eindrucksvollsten Momente der gesamten Tour.

Ein Gipfel ganz für uns

Meine Freundin und ich haben die Tauernspitze auf 1.841 Metern ganz für uns allein. Kein Trubel, keine Menschenmassen – nur die Berge und der traumhafte Blick auf den Plansee und den Heiterwanger See.

Nach dem langen Aufstieg ist dieser Moment die schönste Belohnung für die vielen Höhenmeter.


Der Rückweg vom Tauernspitze – länger als gedacht

Für den Rückweg entscheiden wir uns, nicht denselben Weg zurückzugehen. Wir wollen die Rundtour komplett machen und einen anderen Weg kennenlernen.

Im Nachhinein hätten wir uns das allerdings anders überlegt.

Die gesamte Tour umfasst 10 Kilometer und rund 1.097 Höhenmeter. Insgesamt sind wir mehr als sieben Stunden unterwegs.

Vor allem auf dem Rückweg merke ich, dass die Kräfte langsam weniger werden.

Gut, dass ich meine Bergschuhe und meine Kompressionsstrümpfe anhabe. Auf dem teilweise steinigen und unebenen Untergrund geben sie mir deutlich mehr Stabilität. Auch die Wanderstöcke sind jetzt eine gute Unterstützung.

Wasser und Brotzeit hatte ich eigentlich ausreichend dabei. Trotzdem merke ich bei dieser langen und anstrengenden Wanderung am Plansee, dass mir unterwegs irgendwann zusätzliche Energie fehlt.

Für die nächste Bergtour werde ich deshalb zusätzlich Energy Gels einpacken. Gerade bei einer Tour mit vielen Höhenmetern möchte ich meine Energie unterwegs besser auffüllen, bevor die Kräfte zu stark nachlassen.

Vor allem die letzte Stunde wird noch einmal richtig anstrengend. Nach zwei Gipfeln und so vielen Höhenmetern zieht sich der letzte Abschnitt noch einmal ordentlich.

Am Ende sind wir einfach froh, wieder unten angekommen zu sein.

Müde, verschwitzt, aber glücklich.

Diese Gipfeltour am Plansee bleibt vor allem wegen der beiden Gipfel, des anspruchsvollen Weges und natürlich wegen des unglaublichen Panoramas auf den Plansee und den Heiterwanger See in Erinnerung.

Lenka vor einem türkisblauen Bergsee in den Alpen Lenka mit Fahrradhelm und gelbem Radtrikot am Forggensee mit Blick auf die Allgäuer Berge

Hallo, ich bin Lenka!

Ich lebe im wunderschönen Allgäu und liebe die Berge, das Wandern und E-Bike-Touren rund um Füssen.

Lass dich inspirieren für deinen Allgäu-Urlaub!


Noch mehr Wandertipps in Tirol

Das Schöne an einem Urlaub in Füssen direkt am Schloss Neuschwanstein: Tirol liegt praktisch vor der Haustür. Viele schöne Wanderziele sind nur einen Katzensprung entfernt und lassen sich wunderbar mit einem Urlaub im Allgäu verbinden.

Rote Flüh – Tannheimer Tal

Auch das Tannheimer Tal bietet wunderschöne Bergtouren.

Die Wanderung auf die Rote Flüh war meine allererste Gipfeltour.

Bei dieser Wanderung habe ich gespürt: Das war meine erste Gipfeltour, aber bestimmt nicht meine letzte.

Seitdem hat mich die Lust auf weitere Gipfel gepackt und mich immer wieder nach Tirol geführt.

Rote Flüh – Wanderung im Tannheimer Tal

Ferienwohnungen im Tannheimer Tal

Entdecke Ferienwohnungen und Ferienhäuser für deinen nächsten Aufenthalt im Tannheimer Tal.

Ferienwohnungen entdecken

Seebensee & Drachensee – Tiroler Zugspitze Arena

Wer beeindruckende Bergseen liebt, sollte sich die Wanderung zum Seebensee und Drachensee nicht entgehen lassen.

Der türkisfarbene Seebensee, der höher gelegene Drachensee und die umliegenden Felsgipfel machen diese Tour zu einer meiner persönlichen Highlights.

Seebensee & Drachensee – die traumhafte Wanderung in der Tiroler Zugspitze Arena


Grießbachalm – gemütliche Wanderung im Lechtal

Wer es etwas gemütlicher angehen möchte, findet im Lechtal mit der Grießbachalm eine schöne Alternative.

Die Felsen entlang des Weges haben mich besonders beeindruckt. Dazu kommen Wald, Berglandschaft und oben die gemütliche Alm.

Grießbachalm – gemütliche Wanderung im Lechtal


Übernachten in Füssen im Allgäu

Wenn du verschiedene Regionen Tirols kennenlernen möchtest, ist Füssen ein idealer Ausgangspunkt. Das Tannheimer Tal, der Plansee und das Lechtal sind von hier aus gut erreichbar.


Luxus-Chalet statt Ferienwohnung

Für eine besondere Auszeit würde ich diesmal aber nicht unbedingt ein klassisches Hotel wählen.

Ganz in der Nähe der Füssener Altstadt gibt es die wunderschönen Ziegelberg Chalets.

Schon von außen haben mich die Chalets mit ihrer Kombination aus altem Holz, Naturstein und moderner Architektur angesprochen.

Innen erwartet dich viel Holz, eine hochwertige und gemütliche Einrichtung sowie eine private Wellnessatmosphäre.

Und genau das finde ich nach einer Bergtour besonders schön:

Tagsüber wandern – abends entspannen.

Luxus-Chalet bei Füssen im Allgäu mit gemütlichem Wohnbereich, privater Sauna und Pool; Hunde sind erlaubt.

Modernes Luxus-Chalet bei Füssen im Allgäu mit gemütlichem Wohnbereich, hochwertiger Holzausstattung und privatem Wellnessbereich mit Sauna und Pool. Hunde sind erlaubt.

Chalet mit Pool, Sauna und Blick auf Schloss Neuschwanstein

Besonders spannend finde ich das Chalet Schlossblick.

Hier kannst du nach einem aktiven Tag in den Bergen im privaten Wellnessbereich entspannen und sogar einen privaten beheizten Außenpool genießen.

Das absolute Highlight?

Schloss Neuschwanstein anschauen, ohne aufzustehen.

Je nach Chalet kannst du die Aussicht auf die Umgebung direkt aus deinem Zimmer genießen.

Nach einer Wanderung auf die Rote Flüh stelle ich mir das einfach perfekt vor:

Bergschuhe aus.

Dusche.

Sauna.

Ein bisschen entspannen.

Und anschließend gemütlich ins Bett.

Schloss Neuschwanstein – ein Highlight bei deinem Aufenthalt in Füssen

Wenn du schon in Füssen im Allgäu übernachtest, darf natürlich ein Besuch von Schloss Neuschwanstein nicht fehlen.

Das weltberühmte Märchenschloss liegt direkt bei Füssen und gehört für mich einfach zu einem Aufenthalt in dieser Region dazu.

Forggensee im Allgäu mit Blick auf Schloss Neuschwanstein zwischen bewaldeten Bergen und türkisblauem Wasser.

Sehenswert: Schloss Neuschwanstein bei Füssen im Allgäu

Du kannst deinen Urlaub wunderbar kombinieren:

Bergtouren in Tirol

Radtouren rund um Füssen

Schloss Neuschwanstein besuchen

Hotels in Füssen und Umgebung

Entdecke Füssen, den Hopfensee, Schloss Neuschwanstein und die Allgäuer Berge. Finde dein Hotel im Allgäu.

Hotels entdecken


Wichtige Hinweise zu meinen Beiträgen

Wandern & E-Bike fahren auf eigene Verantwortung:

Ich liebe es, meine persönlichen Erfahrungen und Tourenberichte mit dir zu teilen! Bitte beachte jedoch, dass sich das Wetter, die Wegverhältnisse und die alpinen Bedingungen in den Bergen jederzeit ändern können. Die Durchführung aller Touren erfolgt daher ganz auf deine eigene Verantwortung. Für Verletzungen, Unfälle oder Schäden übernehme ich keine Haftung (soweit gesetzlich zulässig). Bitte schätze deine eigene Kondition und Erfahrung immer realistisch ein und informiere dich vor jedem Start über die aktuellen Bedingungen vor Ort. Bleib sicher da draußen!

Affiliate-Links:

Einige Links in meinen Beiträgen sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du über so einen Link etwas buchst oder kaufst, erhalte ich eine kleine Provision von der Plattform. Für dich entstehen dabei natürlich absolut keine zusätzlichen Kosten! Du unterstützt damit einfach nur meinen Blog und meine Arbeit – vielen lieben Dank dafür! ❤️

Fotos:

Alle Fotos in diesem Beitrag sind mein Eigentum und dürfen ohne meine ausdrückliche Zustimmung nicht kopiert, verwendet oder weiterverbreitet werden.

Weiter
Weiter

Grießbachalm im Lechtal – eine schöne Almwanderung bei Häselgehr